Tips&Tricks 18: Justierung Thermostat

Eine Warnung vorweg:
Sie arbeiten an einem Gerät, das für Netzspannung ausgelegt ist. Sie könnten dabei Teile, die unter Netzspannung stehen, berühren.
Wir weisen darauf hin, daß dies lebensgefährlich ist.
Wir lehnen jede Verantwortung für Folgeschäden ab.

Es geht hier um Ätzküvetten der Fa. Isel, die vor ca. 1998 hergestellt wurden. Deren Heizung, die sich in einem Glasrohr befindet, enthält u.a. auch einen Bimetall-Thermostaten, dessen Justierung im Laufe der Jahre defekt werden kann. Dies kann sich z.B. in einem immer häufigeren Schalten äußern, das im Endstadium ins Nicht-Schalten übergeht (dann schaltet der Kontakt überhaupt nicht mehr hin und her, sondern zieht über längere Zeit Funken, was man deutlich sehen kann). Dadurch wird die Heizung nicht eingeschaltet und der Kontakt auf Dauer zerstört.

Leider gibt es diese Heizstäbe nicht mehr im Handel. Der Thermostat kann jedoch von einem Fachmann neu einjustiert werden. Dazu existiert direkt neben dem Schaltkontakt eine kleine Schraube. Durch Linksdrehung nähert sich das Eisenplättchen dem Magneten, durch Rechtsdrehung entfernt es sich von ihm, s. das Bild unten.

Funktion:
Je weiter das Eisenplättchen vom Magneten entfernt ist, desto kleiner wird die Schalthysterese, d.h. um so häufiger schaltet der Kontakt hin und her.

Falls der Zustand wie oben beschrieben eingetreten ist, ist die Schalthysterese = Null, d.h. der Kontakt schaltet überhaupt nicht mehr. Eine Viertelumdrehung der Justierschraube nach links genügt normalerweise, um den Schaden zu beheben.
Ein normaler Wert für die Einschaltdauer der Heizung (Glimmlampe leuchtet) zum Nachheizen des Bades liegt bei ca. 30 sec bis 1 min.

Für weitere Fragen stehen gern zur Verfügung:
- der MEC; (Besichtigung und) Fachsimpelei z.B. an unseren "Club-Abenden"
- der Autor: Hans Peter Kastner


Thermostat


Version vom: 15.04.2005
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