Projekt 10: Dauerzugbeleuchtung
Spezielle Lösung: Triebwagen Roco VT 11.5
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Umbau des VT11.5 (Roco):
Wegen des völlig anderen Aufbaus der Wagenbeleuchtungen (fast alles Unikate) haben wir die Platinen als die
Träger der LEDs nur einseitig ausgeführt, mit der Kupferseite nach unten, wie in den bisherigen
Konstruktionen auch. Die Ansteuerung haben wir auf einer eigenen kleinen Platine untergebracht (0,5 mm dick), die
dann auf die Oberseite der Lichtplatine aufgeklebt wird, paßgenau über den Bohrungen für die
Einspeisung. Die 'Durchkontaktierung' übernimmt ein kleiner Draht. Die beiden Motorwagen erhielten eine
Sonderplatine, die die serienmäßige Motorplatine ersetzt.
Wir haben das Layout der Ansteuerungs-Platine beigefügt. Sie ist genau 30,4 x 18,4 mm groß. Ganz links
und ganz rechts sieht man die vier Anschlüsse zu den Radkontakten, ziemlich genau in der Mitte die
Lötpunkte für den Anschluß des Speicher-Kondensators. Dieser wird, über kurze Leitungen
verbunden, neben der Platine auf die Beleuchtungsplatine geklebt.
Links sehen Sie die Original-Motorplatine des VT11.5 (Roco), auf der noch sehr viel Platz ist; rechts den Neubau mit
der kompletten Stromversorgung, sowohl für das Fahrlicht als auch die Innenbeleuchtung.
Was dieser ganze Aufwand für einen Erfolg hat, sehen Sie an den folgenden Fotos. Die linke Spalte der
Bilderreihe stellt die Situation bei Vorwärtsfahrt dar, die rechte bei Rückwärtsfahrt. In den
einzelnen Bildern ist jeweils links das Original zu sehen, rechts die Situation nach unserem Umbau.
Bei 4 Volt
Bei 8 Volt
Bei 12 Volt
Wie immer bei uns sind diese Fotos unretuschiert. Das Überstrahlen der Lampen in einigen Bildern liegt an der
Überforderung der Kamera: Der Kontrast war einfach zu hoch. Bei 'Rückwärts 12 Volt' sieht man beim
Original die A-Lampe leicht rot mitleuchten (Streulicht).
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Für weitere Fragen stehen gern zur Verfügung:
- der MEC; Besichtigung und Fachsimpelei z.B. an unseren "Club-Abenden"
- der Autor: Hans Peter Kastner
Version vom: 12.04.2008; vorige Version vom: 03.02.2008
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